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Allgemeine Geschäftsbedingungen

kanton27 ag / Eventhalle Freiruum in Zug

VERTRAGSABSCHLUSS

  1. Zustandekommen und massgebliche Bedingungen
    • Die mietweise Benützung in der Eventhalle Freiruum bedarf eines schriftlichen Vertrages zwischen der Gesellschaft kanton27 ag(nachstehend Vermieterin genannt) und dem Mieter.
    • Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen bilden einen integralen Bestandteil des zwischen den Parteien geschlossenen Mietvertrages und werden von diesen explizit als solcher anerkannt. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Mieters werden vorbehalten.

 

  1. Vertragsgegenstand
    • Die Vermieterin überlässt dem Mieter den Gebrauch der Freiruum Eventhalle und des zugehörigen Umgeländes zum vereinbarten Veranstaltungszweck.
    • Dem Mieter werden die im Vertrag genannten Veranstaltungsflächen sowie die Infrastruktur wie Garderoben und Toiletten überlassen. Der Mieter hat eine mögliche Mitbenützung durch andere Mieter zu dulden.
    • Gegenüber Dritten bestehende Verpflichtungen der Vermieterin bleiben ausdrücklich vorbehalten.

 

  1. Rechtsverhältnisse
    • Der im Vertrag bezeichnete Mieter gilt für die gemieteten Räumlichkeiten als Veranstalter.
    • Der Mieter hat für die Dauer des Vertragsverhältnisses einen Bevollmächtigten zu bezeichnen. Sind mehrere Personen Mieter, muss dieser zur Entgegennahme von Erklärungen mit Wirkung gegen alle und zur Abgabe solcher im Namen aller berechtigt sein.
    • Durch den Mietvertrag wird zwischen den Parteien kein Gesellschaftsverhältnis begründet.
    • Der Mieter hat sich auf Drucksachen, Plakaten, Eintrittskarten, Einladungen usw. eindeutig als Veranstalter zu bezeichnen. Ein Rechtsverhältnis besteht ausschliesslich zwischen Veranstaltungsbesucher und Mieter.

 

  1. Mietdauer
    • Die Mietdauer richtet sich nach der zwischen der Vermieterin und dem Mieter getroffenen Einzelvereinbarung. Überschreitungen der vereinbarten Dauer bedürfen der Zustimmung der Vermieterin und sind kostenpflichtig.

 

  1. Leistungen & Zahlungen
    • Die Vermieterin verpflichtet sich, den schriftlich vereinbarten Leistungsumfang gegenüber dem Mieter zu erbringen.
    • Der Mieter verpflichtet sich mit der Unterzeichnung der Auftragsbestätigung zur Zahlung dieser Leistungen innert 30 Tagen oder nach separater Vereinbarung.
    • Sämtliche Kalkulationen basieren auf der bestätigten Raum- und Teilnehmerzahl. Alle Preise verstehen sich exklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer.
    • Die Vermietet ist berechtigt, eine Vorauszahlung zu verlangen. Die Höhe und Fälligkeit der Zahlung wird in der Auftragsbestätigung schriftlich festgehalten. Allfällige Annullierungskosten werden mit der geleisteten Anzahlung verrechnet.

 

  1. Rücktritt des Mieters & Annulationsbedingungen
    • Führt der Mieter aus einem von der Vermieterin nicht zu vertretenden Grund die Veranstaltung nicht zu dem vertraglich vereinbarten Veranstaltungstermin durch oder tritt er vom Mietvertrag zurück oder kündigt ihn, ohne dass ihm hierzu ein individuell vereinbartes oder zwingendes gesetzliches Recht zusteht, ist er vorbehältlich einer anderen Vereinbarung zur Zahlung einer Ausfallentschädigung verpflichtet. Der Nachweis eines höheren Ausfallschadens durch die Vermieterin bleibt vorbehalten.
    • Annullierungen sind frühzeitig und schriftlich mitzuteilen. Annullierungen werden auf Basis der vereinbarten Gesamtleistung wie folgt in Rechnung gestellt: 30% der Anzahlung bleibt bei Fixierung des Datums immer bei der Vermieterin
Absage nach Bestätigung der Veranstaltung: 30 % der bestätigten Offerte
Absage bis 180 Tage vor Veranstaltung: 50 % der bestätigten Offerte
Absage bis 120 Tage vor Veranstaltung: 65% der bestätigten Offerte
Absage bis 30 Tage vor Veranstaltung: 80% der bestätigten Offerte
Absage weniger als 30 Tage vor Veranstaltung: 100% der bestätigten Offerte
  • Kann die vorgesehene Veranstaltung infolge höherer Gewalt nicht durchgeführt werden, trägt jede Vertragspartei die bis dahin entstandenen Kosten selbst.

 

  1. Rücktritt der Vermieterin
    Die Vermieterin ist unbeschadet weiterer ihr gesetzlich zustehender Rechte zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt, wenn
    der Mieter trotz Mahnung und Nachfristansetzung die von ihm zu erbringenden Zahlungen (Miete, Nebenleistungen usw.) nicht rechtzeitig im Sinne von Artikel 5 leistet;
    der Mieter den Veranstaltungszweck ohne Zustimmung der Vermieterin nachträglich ändert;
    aufgrund der Vermieterin nach Vertragsschluss bekannt gewordener Umstände bei der Durchführung der Veranstaltung Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und/oder Personen- oder Sachschäden zu befürchten sind;
    die für die Veranstaltung erforderlichen behördlichen Bewilligungen nicht erteilt werden.

    • Die Vermieterin hat dem Mieter den Rücktritt unverzüglich zu erklären.
    • Macht die Vermieterin von ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch, gilt Artikel 6.1. entsprechend.

 

DURCHFÜHRUNGSBESTIMMUNGEN

 

  1. Zustand der Mietsache
    • Bauliche Veränderungen an den gemieteten Flächen und Räumen sowie an den Einrichtungen und technischen Installationen bedürfen der ausdrücklichen, vorgängigen und schriftlichen Einwilligung der Vermieterin. Alle Massnahmen müssen von den zuständigen Behörden vor Ausführung genehmigt werden. Die Pläne dazu und auch die Pläne für allfällige temporäre Bauten, sind der Vermieterin mit der entsprechenden Bewilligung der zuständigen Stelle vier Wochen vor der Veranstaltung zur Genehmigung zu unterbreiten. Die Ausführung erfolgt durch die Vermieterin und deren Vertragslieferanten zu marktüblichen Konditionen zu Lasten des Mieters.

 

  1. Rückgabe der Mietsache
    • Die gemieteten Flächen und Räume sind der Vermieterin in ordnungsgemässem Zustand zurückzugeben. Die Reinigung im Innern der Freiruum Eventhalle und des Areals erfolgt durch die Vermieterin.
    • Beschädigungen werden in einem durch die Vermieterin und den Mieter gemeinsam zu erhebenden Schadenprotokoll erfasst. Das Protokoll ist durch beide Parteien zu unterzeichnen. Die Vermieterin behebt die Beschädigungen selbst oder lässt sie durch ihre Vertragslieferanten beheben. Die entsprechenden Leistungen werden dem Mieter in Rechnung gestellt.

 

  1. Nutzungsauflagen
    • Die Nutzung der Räumlichkeiten darf nur im Rahmen des vertraglich vereinbarten Zwecks und Umfangs erfolgen. Beabsichtigte Nutzungsänderungen, wie zum Beispiel die Änderung des Programms oder der Art der Veranstaltung, sind der Vermieterin unverzüglich mitzuteilen und dürfen nur mit deren schriftlicher Zustimmung vorgenommen werden.

 

  • Die gänzliche oder teilweise Überlassung des Mietobjekts an Dritte ist dem Mieter nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung der Vermieterin gestattet. Sollte dem nicht Folge geleistet werden, hat der Vermieter das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Anfallende Kosten gehen zu Lasten des Mieters.

 

  1. Information und Abstimmung über den Verlauf der Veranstaltung
    • Im Interesse einer optimalen Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung hat der Mieter vor oder bei Abschluss des Mietvertrages, spätestens jedoch sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn, der Vermieterin den Ablauf und die technischen Erfordernisse der Veranstaltung in Form einer technischen Organisationsanweisung bekannt zu geben. Kommt der Mieter dieser Verpflichtung nicht nach, kann die Vermieterin nicht gewährleisten, dass die notwendige technische und personelle Ausstattung für die Veranstaltung von ihr bereitgestellt werden kann. Artikel 7 bleibt ausdrücklich vorbehalten.
    • Auf Wunsch des Vermieters organisiert die Vermieterin ein Showprogramm. In diesem Fall wird die Entschädigung für das Projekt-Management fällig. Die Künstler sind separat zu entschädigen.

 

  1. Mietmaterial und Dienstleistungen
    • Die Zusatzleistungen sind vom Mieter sechs Wochen vor der Veranstaltung schriftlich anzufordern. Die Vermieterin unterbreitet dem Mieter in der Folge einen Kostenvoranschlag. Sofern der Mieter innert fünf Tagen nach dessen Erhalt keinen schriftlichen Einspruch erhebt, gilt der Kostenvoranschlag als genehmigt und die Waren und Dienstleistungen als bestellt. Der genehmigte Kostenvoranschlag bildet sodann einen integrierenden Bestandteil des Mietvertrages.
    • Falls vom Mieter gewünscht, steht die Vermieterin mit verschiedenen Sach- und Dienstleistungen zur Seite. Die Kosten dafür trägt der Mieter. Die Vermieterin erhebt in diesem Falle ein Honorar für das Projekt-Management von 15% der Zusatzleistungen (Material-, Miet- oder Dienstleistungspreise bzw. Künstlergagen).

 

  1. Installationen
    • Der Mieter plant technische Installationen mit dem Lieferanten der Vermieterin direkt und vergibt die Aufträge an diesen. Die Kosten dafür trägt der Mieter. Falls die Vermieterin dabei organisatorisch beteiligt ist, wird der Zuschlag für das Projekt-Management fällig.

 

  1. Veränderungsarbeiten
    • Sämtliche Arbeiten zur Aufhängung von Material müssen aus Sicherheitsgründen durch die Vermieterin durchgeführt werden.
    • Technische oder konstruktionsbedingte Änderungen dürfen nur von Personal der Vermieterin erledigt werden.

 

  1. Plakatstellen
    • Die bestehenden Plakatstellen dürfen weder durch bauliche noch durch organisatorische Massnahmen abgedeckt werden.
    • Der Mieter unterbreitet der Vermieterin seine Wünsche hinsichtlich temporärer Werbeflächen frühzeitig, so dass allfällige Konflikte hinsichtlich Branchenexklusivität gelöst werden können.

 

  1. Werbung
    • Die Werbung für die Veranstaltung ist alleinige Sache des Mieters. In den Räumlichkeiten und auf dem Gelände der Vermieterin bedarf dies deren Einverständnis.
    • Das zur Verwendung vorgesehene Werbematerial (Plakate, Flugblätter usw.) ist vor Veröffentlichung der Vermieterin vorzulegen. Diese ist zur Untersagung der Veröffentlichung berechtigt, wenn sie das Öffentlichkeitsbild der Vermieterin schädigen oder sonstigen gewichtigen Interessen widerspricht.
    • Die Vermieterin ist nicht verpflichtet, das auf dem Umgelände vorhandene Werbematerial zu entfernen.
    • Werbematerial ist der Vermieterin mindestens fünf Tage vor der Veranstaltung anzuliefern.

 

  1. Videowände und Monitore / Technische Infrastruktur
    Die strategischen Partner der Vermieterin geniessen im der Eventhalle von Freiruum die nachstehend aufgeführten Rechte:
    Ausstrahlung von Videospots vor Beginn, in der Pause und nach der Veranstaltung
    Plakatierung im Freiruum Eventhalle
    Branchenexklusivität

    • Der Vermieterin sind die entsprechenden professionellen Discs oder Tapes (DVD, CD, VHS, Beta, andere nach Absprache) mindestens fünf Tage vor der Veranstaltung anzuliefern.
    • Die Vermieterin ist zuständig für die Videoregie. Der entsprechende Ablaufplan wird zwischen Vermieterin und Mieter rechtzeitig bei Bedarf abgesprochen.

 

  1. Bild-, Film- und Tonaufnahmen, Rundfunk und Fernsehen
    • Kommerzielle Bild-, Film-, Video- und Tonaufnahmen aller Art durch den Mieter oder von ihm beauftragte Dritte bedürfen der vorgängigen schriftlichen Zustimmung der Vermieterin. Eine allfällige Vergütung wird gesondert vereinbart.
    • Für die aktuelle Berichterstattung sind Vertreter der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens nach Massgabe der geltenden Sicherheitsbestimmungen und des Bestuhlungsplans zugelassen.
    • Die Vermieterin ist rechtzeitig vor der Veranstaltung über eine geplante Berichterstattung in Kenntnis zu setzen.

 

  1. Catering
    • Die Durchführung des Caterings ist alleinige Sache der Vermieterin. Sie hat dazu mit der EVZ Gastro AG einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen.
    • Allfällige Sponsoringvereinbarungen des Mieters, welche den Verpflegungs- und Getränkebereich betreffen, sind wegen der bestehenden Lieferverträge der EVZ Gastro AG frühzeitig vor dem Anlass mit der Vermieterin abzusprechen und benötigen das ausdrückliche schriftliche Einverständnis der Vermieterin.
    • Wünsche des Mieters bezüglich Sortimentsgestaltung und/oder für die Organisation spezieller Anlässe im Umfeld der Veranstaltung sind frühzeitig zu planen und mit der Vermieterin abzusprechen.

 

  1. Mitgebrachte Speisen und Getränke
    • Der Mieter bezieht grundsätzlich alle Speisen und Getränke von der Vermieterin . Ausnahmen bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung mit der Vermieterin. In diesem Fall wird ein Beitrag zur Deckung der Betriebskosten berechnet.

 

  1. Betriebszeiten
    • Der Mieter hat während der Dauer des Mietvertrages von 08.00 Uhr bis 22.00 Uhr Zugang zu den gemieteten Räumen und Flächen. Beansprucht er zu anderen Zeiten Zugang, so hat er sich mit der Vermieterin diesbezüglich abzusprechen und verpflichtet sich, die Vermieterin für zusätzlich benötigtes Personal zu entschädigen.

 

  1. Haus- und Weisungsrecht
    • Der Vermieterin steht in allen Räumen und auf dem Umgelände das alleinige Hausrecht zu, soweit es nicht Kraft Gesetz dem Mieter zusteht. Bei der Ausübung des Hausrechts sind die berechtigten Interessen des Mieters zu berücksichtigen.
    • Der Mieter hat in allen betrieblichen Belangen das strikte Weisungsrecht der Vermieterin zu beachten.

 

  1. Gesetzliche Vorschriften
    • Der Mieter ist dafür verantwortlich, dass die gültige Lärmschutzverordnung, sämtliche bau- und feuerpolizeilichen Vorschriften als auch die übrigen anwendbaren gesetzlichen Vorschriften und Auflagen eingehalten werden.
      Insbesondere ist die Eidgenössische Schall- und Laserverordnung zu beachten, welche den Schallpegel wie folgt begrenzt:
      Durchschnitt: maximal 100 dB(A)
      Maximum (Peak): 125 dB(A)
    • Die Kontrolle erfolgt durch die örtliche Polizei. Es wird vom Mischpult ausgemessen. Allfällige Übertretungen und damit verbundene Bussen müssen vollumfänglich durch den Mieter getragen werden.

 

  1. Sanitäts- und Arztdienst
    • Der Mieter meldet seine Bedürfnisse mindestens vier Wochen vor der Veranstaltung bei der Vermieterin an. Die entsprechenden Kosten gehen zu Lasten des Mieters.

 

  1. Feuerpolizeiliche Regelungen
    • Der Mieter verpflichtet sich, die feuerpolizeilichen Regelungen der Vermieterin einzuhalten, insbesondere das Freihalten von Fluchtwegen, und bietet Gewähr, dass sämtliche eingebrachten Materialien den feuerpolizeilichen Richtlinien entsprechen. Der Gebrauch von Wunderkerzen oder von anderen leicht entzündbaren und gesundheitsschädigenden Gegenständen ist strengstens untersagt.
    • Mitgebrachtes Dekorationsmaterial hat den brandschutztechnischen Anforderungen zu entsprechen. Die Freiruum AG ist dazu berechtigt, einen entsprechenden behördlichen Nachweis zu verlangen. Erfolgt kein solcher Nachweis, so ist die Vermieterin berechtigt, bereits eingebrachtes Material auf Kosten des Mieters zu entfernen. Wegen allfälligen Beschädigungen sind die Aufstellung und Anbringung von Gegenständen vor der Veranstaltung mit der Vermieterin abzustimmen.
    • Mitgebrachte Ausstellungs- oder sonstige Gegenstände sind nach Ende der Veranstaltung unverzüglich zu entfernen. Unterlässt der Mieter dies, so darf die Vermieterin die entsprechende Entfernung und Lagerung zu Lasten des Mieters vornehmen. Verbleiben die Gegenstände im Veranstaltungsraum, kann die Vermieterin für die Dauer des Verbleibs eine angemessene Nutzentschädigung berechnen. Dem Mieter steht der Nachweis frei, dass der oben genannte Anspruch nicht oder nicht in der geforderten Höhe entstanden ist.

 

  1. Feuerwehr
    • Das Aufgebot eines Feuerwehrpikett nach Vorschrift des jeweiligen Gastspielortes erfolgt durch die Vermieterin.
    • Sämtliche Hydranten, Feuerlöscher, elektrische Verteilungs- und Schalttafeln sowie Heiz- und Lüftungsanlagen müssen stets frei zugänglich und unverstellt bleiben. Beauftragten der Vermieterin sowie Behördenvertretern muss jederzeit Zugang zu den genannten Anlagen gewährt werden.
    • Der Einsatz von pyrotechnischem Material und Lasern ist den zuständigen Bewilligungsbehörden und der Vermieterin frühzeitig vor der Veranstaltung anzuzeigen. Eine entsprechende Bewilligung der zuständigen Stellen bleibt vorbehalten.

 

  1. Zutritt und Platzanweisung
    • Die Zutrittskontrolle hat grundsätzlich durch das Personal der Vermieterin zu erfolgen. In Absprache mit der Vermieterin kann dies aber auch durch Personal des Mieters geschehen. Die Platzanweisung in der Freiruum Eventhalle ist kostenpflichtig und ist grundsätzlich durch das Personal der Vermieterin zu organisieren.

 

  1. Parkplätze
    • Jegliche Haftung der Vermieterin im Zusammenhang mit dem Abstellen von Fahrzeugen ist ausgeschlossen.

 

  1. Reinigungsarbeiten
    • Infolge ausserordentlicher Verschmutzung notwendig werdende Spezialreinigungen sowie Entsorgungen werden dem Mieter verrechnet.

 

  1. Urheberrechtsabgaben
    Sämtliche mit der vertragsgegenständlichen Veranstaltung zusammen hängenden Urheberrechtsabgaben sind direkt vom Mieter an die zuständige Verwertungsgesellschaft zu leisten.

 

  1. Veranstaltungsrisiko
    • Für die Leistungen und das Material der Vermieterin trägt diese das Risiko der Veranstaltung, für Leistungen oder das Material Dritter haftet der Mieter.
    • Der Mieter trägt die Verantwortung für den Ablauf der Veranstaltung, insbesondere für die Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung und die Einhaltung der für die Veranstaltung höchstens zulässigen Personenzahl. Eine anderweitige vertragliche Regelung der Einlasskontrollen bleibt vorbehalten.

 

  1. Haftung der Vermieterin
    • Eine allfällige Haftung der Vermieterin aus dem Mietvertrag sowie aus den auf der Grundlage des Mietvertrages vereinbarten einzelnen integrierenden Bestandteilen ist unter allen Rechtstiteln maximal auf die Höhe des Mietzinses für die jeweilige Veranstaltung beschränkt.
    • Die Vermieterin haftet nicht für Schäden, die durch fahrlässiges Verhalten oder durch das Verhalten ihrer Erfüllungsgehilfen verursacht worden sind.
    • Bei Versagen irgendwelcher Einrichtungen, Betriebsstörungen oder bei sonstigen, die Veranstaltung beeinträchtigenden Ereignissen haftet die Vermieterin lediglich für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit.
    • Durch Arbeitskampf verursachte Störungen hat die Vermieterin nicht zu vertreten.
    • Die Vermieterin hat für alle Besucher von Veranstaltungen eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Diese Versicherung deckt ausschliesslich Schäden Dritter, welche durch die Objekte der Vermieterin verursacht wurden.

 

  1. Haftung des Mieters
    • Der Mieter haftet der Vermieterin den gesetzlichen Regelungen entsprechend, soweit im Folgenden nichts anderes bestimmt ist.
    • Der Mieter stellt der Vermieterin von allen nicht von dieser zu vertretenden Schadenersatzansprüchen frei, welche durch Dritte im Zusammenhang mit der Veranstaltung geltend gemacht werden können.
    • Für die Versicherung der in die Veranstaltung eingebrachten mobilen Gegenstände des Mieters, seiner Mitarbeiter und Vertragspartner gegen Feuer, Elementarschaden, Wasserschaden und Diebstahl hat der Mieter besorgt zu sein. Die Vermieterin übernimmt keinerlei Haftung.
    • Unterlässt der Mieter den Abschluss einer Veranstaltungs-Haftpflichtversicherung, haftet er für alle Schäden, welche die Versicherung ersetzt hätte. Die Haftung besteht auch für Schäden, die der Mieter nicht verursacht und/oder nicht zu vertreten hat.

 

  1. Formvorbehalt
    • Änderungen und/oder Ergänzungen des Vertragsverhältnisses bedürfen der Schriftform.

 

  1. Salvatorische Klausel
    • Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertragsverhältnisses hat nicht die Unwirksamkeit des ganzen Vertrages zur Folge. Mieter und Vermieterin verpflichten sich für diesen Fall, unwirksame Bestimmungen durch solche dem Sinn und Zweck des Vertragsverhältnisses entsprechende, wirksame Bestimmungen zu ersetzen.

 

  1. Massgebendes Recht, Gerichtsstand und Erfüllungsort
    • Das Vertragsverhältnis unterliegt schweizerischem Recht. Für Streitigkeiten aus diesem Vertrag sind die Gerichte der Gemeinde Zug ausschliesslich zuständig. Erfüllungsort ist der Sitz der Vermieterin. Der/die Unterzeichnende erklärt, diese Vereinbarungen selber gelesen und verstanden zu haben, und erklärt sich bzw. erklärt sich namens des Kunden mit den Reservationsvereinbarungen und diesen Allgemeinen Bedingungen einverstanden.

Das ist Freiruum